„Active Sourcing“ wird für die Recruiting-Branche immer wichtiger. In vielen Branchen und Berufen können Stellen nicht mehr so einfach besetzt werden, es mangelt an Fachkräften. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen aktiv um ihre Kandidaten und die richtige Ansprache bemühen.

„Active Sourcing“ gehört heute in vielen Unternehmen zum Standard im Recruiting. Doch während damit in den Anfängen lediglich die Ansprache von Talenten über Social Media gemeint war, hat sich die Disziplin immer stärker ausgebreitet und neue Methoden integriert. Wie Recruiter „Active Sourcing“ in ihrem Berufsalltag nutzen können, verdeutlichen auf dem Expofestival TALENTpro am 22. März 2018 europäische Vordenker und Berater, die seit Jahren mit der Methode Erfahrung gesammelt haben.

Recruiting über Social Media
ist keine Seltenheit mehr

„Active Sourcing“ hat zum Ziel, mögliche Talente zu entdecken und erfolgreich anzusprechen. So rekrutieren zum Beispiel Unternehmen, die auf der Suche nach jungen Kandidaten sind, häufig über Social Media – die Erreichbarkeit ist hier am besten. Dadurch ergeben sich viele Chancen für Recruiter, die passenden Talente zu finden.

Dementsprechend stehen bei der Talentsuche die sozialen Netzwerke auf der Agenda von Personalern ganz oben. Hier können sie die passenden Lebensläufe heraussuchen und mit potentiellen Kandidaten direkt in Kontakt treten. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie von Monster über die Recruiting Trends 2017. Daraus hat sich unter anderem ergeben, dass 72,9 % der Generation Y es als positiv empfinden, wenn Unternehmen über Social Media auf Kandidatensuche gehen.

Doch diese Form der Mitarbeitergewinnung will gelernt sein, denn mit ihr gehen auch neue Anforderungen an die Recruiter einher: Welcher Recruiting-Kanal ist der Richtige für die eigene Branche oder gesuchte Positionen? Braucht es für die gewählten Kanäle zusätzliche Tools zur Unterstützung? Wie sind die rechtlichen Anforderungen? Derartige Fragen sind beim „Active Sourcing“ elementar. Dies lässt sich auch mit der Monster-Studie belegen: Acht von zehn aus 1.000 ausgewählten Top-Unternehmen und sieben von zehn mittelständischen Unternehmen sind der Überzeugung, dass das Recruiting über Social Media von den Recruitern neue Skills abverlangt. Aber nicht nur das, auch die Unternehmen müssen sich bei der aktiven Talentsuche selbst präsentieren können, um den gewünschten Erfolg zu erzielen, nämlich den Kandidaten für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Das impliziert, dass nicht mehr nur die klassische Bewerbungsform zählt – die vom Bewerber am meisten abverlangt – sondern, dass auch Firmen aktiv um ihre Talente werben müssen.

Sourcing: auch Thema
bei den Headlinern

Die Teilnehmer des Expofestivals können sich sowohl an den Messeständen als auch bei zahlreichen Vorträgen rund ums Thema Sourcing für ihr tägliches Business inspirieren lassen. Oscar Mager, Gründer von Evertalent, spricht in seinem praxisnahen Vortrag über visuelles Sourcing und die Rolle von Bildern bei der aktiven Ansprache von Kandidaten. Mit Balazs Paroczay, Vice President Global Sourcing bei Cielo, ist ein weiterer Sourcing-Spezialist dabei, der über Ländergrenzen hinweg das Thema seit vielen Jahren erforscht und begleitet. In seiner Keynote spricht er über die Auswirkungen, die neue technische Lösungen auf verschiedene Sourcing Modelle haben.

Weitere Informationen sowie das gesamte Line-up sind unter www.talentpro.de zu finden.

 

Der Artikel bezieht sich auf die aktuelle Monster-Studie zu den Recruiting Trends 2017.