Steffen Michel ist Geschäftsführer und Gründer von MHM HR, einem führenden Anbieter von eRecruiting- und Talentmangement-Softwarelösungen „made in Germany“. Er hat mit seinem Team als Aussteller an der ersten TALENTpro teilgenommen und schildert für den blog.talentpro.de seine Eindrücke:

Die erste TALENTpro war aus meiner Sicht ein großer Erfolg. Als Austeller vor Ort mit einem gebuchten Vortrag und den geplanten Gesprächen an Partnerständen, war das Expofestival für MHM HR gefüllt mit abwechslungsreichen Veranstaltungen und Themen. Den Besuchern haben meine Kolleginnen, Kollegen und ich vor Ort mit unserer MHM HR „Bewerbermanagement-Schokolade“ den Messebesuch versüßt.

Auf dem ersten Expofestival TALENTpro standen IT-Lösungen für das Recruiting der Zukunft im Fokus. Den vielen interessierten Fachbesuchern führten wir an unserem MHM HR-Stand die webbasierte Lösung „MHM eRECRUITING“ vor. Sie bildet den gesamten Bewerbungsprozess transparent ab, von der Stellenausschreibung bis zur Einstellung.

Passend dazu haben Robert Ullrich und Patricia Gnam von BSH Hausgeräte auf der Content Stage 2 gezeigt, wie sie mithilfe von „MHM eRECRUITING“ ihr neues Employer-Branding-Konzept umsetzen: Das BSH-Corporate-Design wurde dazu einfach in unsere webbasierte Lösung übertragen, so dass sich dem Bewerber von Anfang ein einheitliches Unternehmensbild bietet. Zusätzlich bringt die Software nützliche Funktionen wie CV-Parsing mit: Lebensläufe werden automatisch nach relevanten Informationen durchsucht und diese in die Online-Bewerbung übertragen.

Der gut besuchte Vortrag und die angeregte Fragerunde im Anschluss zeigen, wie relevant Employer Branding und Bewerbermanagement-Systeme für Recruiter aktuell sind. Die Fragen des Fachpublikums drehten sich vor allem um die Umsetzung von Corporate-Identity-Vorgaben und die Einhaltung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Bewerbungsprozess. Beides macht „MHM eRECRUITING“ möglich.

Nächster Punkt auf meinem abwechslungsreichen Tagesplan war eine Diskussion über die Recruiting Trends 2018 am Stand von Firstbird. Das Wiener Hightechunternehmen hat eine Software für Mitarbeiter-Empfehlungsprogramme entwickelt, die seit März auch in unsere Lösung integriert wurde. Damit stand auch schon der erste Trend fest, den der COO von Firstbird, Matthias Wolf, und ich mit den Besuchern diskutiert haben: Unternehmen setzen bei der Besetzung freier Stellen immer mehr auf die Unterstützung ihrer Mitarbeiter und das zahlt sich aus. Die Teammitglieder wissen schließlich am besten, wer zu ihnen passt. Mithilfe von Firstbird können sie ihren Bekannten per SMS oder Social Media direkt passende Stellenangebote weiterleiten. Führt das zu einer Einstellung, belohnen viele Unternehmen die Empfehlung mit Geld- oder Sachboni. Unser Bewerbermanagement-System erkennt dabei automatisch, dass die Bewerbung mit Firstbird angestoßen wurde.

Viele unserer Zuhörer haben hier bei einer entspannten Kaffeepause direkt neue Ideen für ihre Personalsuche bekommen. Innovativ ist zum Beispiel der Einsatz von Matching-Algorithmen, die automatisch die Kompetenzen von Bewerbern mit den Anforderungen einer Stelle abgleichen. Sie treffen so objektiv eine Vorauswahl. Die endgültige Entscheidung liegt natürlich nicht bei einer künstlichen Intelligenz, sondern weiterhin bei Menschen.

Recruiting-Kennzahlen bieten ebenfalls technische Unterstützung für den Recruitingprozess. Mit ihrer Hilfe lassen sich Potenziale aufzeigen, wo Personalsuchende ihren Bewerbungsprozess noch verbessern können. Dazu gehört es beispielsweise, den Zeitraum zwischen Stellenausschreibung und Vertragsunterzeichnung zu verkürzen, oder Stellen in den Jobbörsen auszuschreiben, über die auch tatsächlich Bewerbungen eingehen.

Bei der Diskussionsrunde wurden auch Trends, die schon länger bekannt sind und immer noch an Bedeutung gewinnen, etwa Social Recruiting und Active Sourcing, angesprochen. Es lohnt sich, Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook sowie Netzwerke wie LinkedIn für die Personalsuche zu nutzen. Gerade die beruflichen Netzwerke eignen sich, um passende Talente mit einer personalisierten Nachricht direkt zu kontaktieren.

Die Möglichkeit, Kandidaten mit individuellen Verträgen für eine Stelle zu gewinnen, war ebenfalls Thema der angeregten Gesprächsrunde. Unser Fazit: Recruiter müssen nicht unbedingt tiefer in die Tasche greifen. Viele Arbeitsuchende legen Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance – festgeschriebene Home-Office-Tage sind dann vielleicht das Zünglein an der Waage, das ein Talent einen Arbeitsvertrag unterschreiben lässt.

Die Fragen des interessierten Fachpublikums nach dem Vortrag von BSH, die Diskussionsrunde bei Firstbird und natürlich die Gespräche am MHM-Stand haben uns gezeigt, dass wir mit unserer Lösung Personalsuchenden bereits viel Arbeit abnehmen. Mit der Integration von Firstbird sind wir dem aktuellen Bedarf der Recruiter noch weiter entgegengekommen und arbeiten daran, auch zukünftigen Anforderungen mehr als gerecht zu werden. Deshalb freue ich mich schon jetzt wieder auf interessante Gespräche und den Erfahrungsaustausch auf der TALENTpro 2019, wo es sicher wieder viel Neues zu diskutieren gibt.

Haben auch Sie Interesse daran, Ihre Erfahrungen der TALENTpro mit anderen Lesern zu teilen? Dann schreiben Sie eine Mail an: contact@talentpro.de.