Unternehmen wünschen sich konstantes Umsatzwachstum, effiziente Prozesse und Mitarbeiter, die für die Firma brennen. Die Realität sieht oft ganz anders aus. Fachkräftemangel, stagnierende Umsätze und unzufriedene Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz im Schnitt alle 3 bis 5 Jahre wechseln. Erfolgsorientierte Unternehmen müssen sich deshalb zwei Herausforderungen stellen: Top-Leute finden – und sie halten.

Für gut ausgebildete Bewerber ist die Arbeitsmarktsituation hingegen bequemer. Sie werden meist von mehreren Firmen umworben und wechseln zum attraktivsten Arbeitgeber.

Der Schrei nach mehr Work-Life-Balance und flexiblen Arbeitszeiten wird lauter. Das hat auch mit den neuen Möglichkeiten durch die Digitalisierung zu tun. Die Geburtenraten steigen und alte Rollenmuster gehören zunehmend der Vergangenheit an. Mütter leiten Abteilungen, Väter holen nachmittags die Kinder aus der KITA. Elternschaft ist heute gleichberechtigt. Karrieremachen auch.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für männliche und weibliche Bewerber ein ausschlaggebendes Auswahlkriterium für den Arbeitsplatz geworden.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen auf diesen Trend aufspringen. Große europäische Konzerne machen es vor! Sie locken hochqualifizierte Bewerber mit familienfreundlichen Benefits und halten Sie mit individuellen Arbeitsmodellen.

Geburtenzuschüsse, Garantie auf denselben Arbeitsplatz nach der Elternzeit, flexible Vollzeit, 80-Prozent-Stellen für beide Elternteile, Mehrarbeits- und Langzeitarbeitskonten, Umwandlung von Geld in Zeit, Bezuschussung der Betreuungskosten oder hausinterne Firmen-KITAs, Eltern-Kind-Büros, kostenlose Fieberschwestern, Home-Office-Tage und Teilzeit für Führungskräfte. Der Job muss zum Leben passen.

Und was nicht passt, wird passend gemacht. Der Mitarbeiter, als wertvollste Ressource, nutzt dem Unternehmen weiterhin. Anstatt seine Fähigkeiten ins nächste Unternehmen zu tragen. Ist dabei zufriedener, motivierter und leistungsbereiter.

Familienbewusste Werte sind also vor allem eine Investition in den eigenen Unternehmenserfolg und gleichbedeutend mit Flexibilität, Diversität und Individualität.

 Entscheidend ist, außerhalb der Norm zu denken. Sich ungenutzter Potentiale auf dem Arbeitsmarkt zu bedienen und clever zu kombinieren. Personaltetris wird das gern liebevoll genannt.

Auch in Firmen, die eine familienfreundliche Unternehmenskultur vorleben, stehen die Qualifikationen und der Mensch an sich im Vordergrund. Familienbewusste Personalpolitik bedeutet nicht, wahllos Mütter einzustellen. Sondern die Fähigkeiten eines Mitarbeiters abhängig von seiner aktuellen Lebenssituation so zu nutzen, dass für beide langfristig ein Win-Win entsteht.

Hier setzt Superheldin an, als erste Jobplattform für familienfreundliche Unternehmen. Denn Stellen sind bis zu 112 Tage unbesetzt, während top-ausgebildete Mütter oft keinen Job finden, der ihren Qualifikationen entspricht. 69 Prozent aller Mütter geraten so in die Teilzeitfalle, obwohl 2/3 davon lieber in flexibler Vollzeit arbeiten würden. Dem gegenüber steht in der Wirtschaft ein extremer Fachkräftemangel. Superheldin matcht qualifizierte Mütter und Väter mit familienfreundlichen Arbeitgebern.

Unternehmen müssen mutig sein. Sich für den besten Kandidaten entscheiden. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Familienstand, Herkunft und Religion. So viel zur Theorie. In der Praxis entscheiden häufig noch Ängste, Vorurteile und mangelnde Kreativität in der Personalzusammensetzung über die Auswahl des Bewerbers. Dabei belegen zahlreiche Studien, dass diese größtenteils unberechtigt sind.

Wer heute als Unternehmen weiterwachsen möchte, lieber gute Mitarbeiter behält, als neue einzustellen, und Leidenschaft und Leistungsbereitschaft als grundlegende Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten sieht, tut gut daran, in seinem Unternehmen eine flexible und familienbewusste Unternehmenskultur zu etablieren.

Jobplattform: https://www.superheldin.io/

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